Für die nächste Stufe der Digitalisierung ist Deutschland bestens gerüstet.

Unisono wird das Gegenteil behauptet – jedoch: Züge der deutschen Mentalität machen Hoffnung

Für die nächste Stufe der Digitalisierung ist Deutschland bestens gerüstet. Wie komme ich zu dieser Behauptung, die gar nicht Mainstream ist? Wird doch allfällig behauptet, wie weit Deutschland hinterher ist und wie viele neue technische Trends wir verschlafen haben.

Deutsche denken prozessorientiert.

Das ist meine Erfahrung aus vielen länderübergreifenden Trainings und internationalen Arbeitsgruppen. Wir Deutschen tun uns oft leichter einen Prozess zu durchdringen und die Schwachstellen intuitiv zu erkennen. Andere brauchen mehr Stützen und Hilfsmittel, wie Detailed Process Mappings. Bei Amerikanern, zum Beispiel, habe ich oft eine gewisse Neigung gesehen, in Technologien und Lösungen zu denken: „Take the template from … and re-use it“; ein Angebot, das man gerade in Großkonzernen gar nicht so leicht abwehren kann, auch wenn das Template auf die eigene Situation gar nicht passt.

SAP ist heute wohl die bedeutendste Software-Plattform Made in Germany, die es zur weltweiten Marktführerschaft gebracht hat, und ein Quasi-Standard geworden ist. Stark geworden ist SAP damit, dass es Systeme mit hohem Integrationsgrad geschaffen hat, die komplexe Unternehmensprozesse ganzheitlich und detailliert abbilden.

Das detailverliebte aber auch ganzheitliche und prozessorientierte Denken scheint uns also in die Wiege gelegt worden sein und darauf baue ich meine Hoffnung für die Digitalisierung in unserem Land.

 

Der Kunde denkt in Prozessen

Der Kunde denkt in Prozessen, und wer diese am besten abbilden kann, hat die Nase vorn.

 

Die erste Frage, die Sie sich im Rahmen einer digitalen Neuausrichtung eines Unternehmens stellen sollten, ist, wie Sie Ihren Kunden, Mitarbeitern und ein wirklich einzigartiges digitales Erlebnis bereiten können. Dazu müssen Sie deren Geschäftsprozesse genau verstehen. Machen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge Kunden- Mitarbeiter- Lieferanten-Avatare und stellen Sie sich folgende Fragen: Welche Informationen braucht mein Avatar? Welche Arbeitsschritte führt er aus?

Im zweiten Schritt sollten Sie sich überlegen, wie Sie dem Avatar die Arbeit erleichtern können:

  • wie kann ich die Informationen so bereitstellen und dass mein Avatar es leicht hat, damit umzugehen? Welche Informationen aus Big Data wären relevant und nützlich?

  • Wie muss mein System aufgebaut sein, dass mein Kunde möglichst viele Arbeitsschritte auf einen Knopfdruck hin leicht erledigen kann?

Daraus können Sie auch den Business Case der Digitalisierung ableiten: Welchen Wert haben die zusätzlichen Informationen? Um welchen Betrag sinkt der Aufwand?

Aus dem Kundenprozess leiten Sie dann die Use Cases ab.

So entwickeln Sie Use Cases in 6 Schritten

Sehen Sie hier, wie Ihnen meine Methode hilft, Ihren Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten ein einzigartiges digitales Erlebnis zu bereiten, sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und profitabler zu werden. 

Ihre Digitalisierungsstrategie setzen Sie agil um.

So gelingt gleichzeitige Restrukturierung und Digitalisierung im Unternehmen

Lesen Sie hier, wie unter  Liquiditäts- und Restrukturierungsdruck Ihr Unternehmen wieder auf einen stabilen Wachstumspfad gebracht werden kann. Wie Sie in neuen Märkten und mit einem digitalen Angebot neue Kunden und Aufträge gewinnen können.

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Übrigens: Im Bild oben ist ein Taschenradio der deutschen Firma Braun aus dem Jaht 1958 neben einem iPod von Apple der ersten Generation aus 1999. Das war Weltklasse-Design.

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